Yoga

Alles Lernen ist nur das Wegräumen von Ballast, bis so etwas übrig bleibt wie eine leuchtende Stille. Du merkst, dass du selbst der Ursprung von Frieden und Liebe bist.

Was ist yoga?

was ist yoga?

Eins sein

Yoga ist ein religionsfreier Übungsweg, der in vielen alten Schriften vor über 3000 Jahren niedergeschrieben wurde. Er entstand aus einer tiefen Sehnsucht nach einer inneren Empfindung, einem Zustand, der eigentlich in jeder Zelle unseres Seins gespeichert ist – jenseits der Worte.

Vereinigung

Wir üben, um die Bewegungen des Körpers, des Atems und des Geistes zu vereinen und in Einklang zu bringen.

Erwachen

Es ist eine spirituelle Praxis, bei der der Körper, die Natur und auch der Alltag zu Portalen des Erwachens werden können. Yoga ist ein Weg, der jeden Aspekt unseres Lebens durchdringt und alles in die spirituelle Praxis integriert. Dabei betrachten wir den Geist nicht als etwas, das von der Materie getrennt ist. Wir praktizieren mit dem Körper und den Gefühlen, mit unserem Licht und unserer Dunkelheit – als unterschiedliche Ausdrucksformen einer einzigen, ganzheitlichen Seele.

Was ist yoga nicht?

Was ist yoga nicht?

Leidensdruck

Viele Menschen beginnen mit Yoga, weil sie Leidensdruck spüren – sei es durch Rücken- oder Nackenschmerzen, Schlafstörungen, Stress oder das Bedürfnis, beweglicher, stärker, schlanker oder ruhiger zu werden.

Bretzelpositionen

Interessant ist jedoch, dass es im Yoga, so wie es ursprünglich entstanden ist, nie darum ging, „besser“ zu werden. Es geht nicht darum, sich in die komplexesten Asanas oder Körperpositionen zu zwängen. Es geht auch nicht primär darum, ein effektives Mittel gegen Schlafstörungen oder Stress zu haben. Ebenso wenig darum, sich in ein System einzufügen, das einem vielleicht nicht gut tut.

Die Sehnsucht nach etwas tieferem

Eigener Weg beschreiten
Wenn Menschen, bewusst oder auch unbewusst, an einen Punkt in ihrem Leben gelangen und diese Sehnsucht spüren, sind sie bereit, in das Geheimwissen des Yoga eingeweiht zu werden. Dabei gibt es keine schnellen Antworten. Es ist der eigene Weg, den man selbst beschreitet, indem man Yoga praktiziert. Anfangs vielleicht noch mit einem Ziel vor Augen, doch mit der Zeit immer mehr ohne Ziel – einfach nur praktizieren. Weil man den inneren Ruf hört, seiner Sehnsucht folgt, Erfahrungen sammelt, sich selbst näher kommt.

Geschenke empfangen
Die Antworten werden einem geschenkt, wenn die Zeit reif ist. Gleichzeitig, quasi als „Begleiterscheinung“, kann man beweglicher, stärker, klarer, ruhiger, fokussierter, authentischer, ausgeglichener, freudvoller und freier werden. Man erweitert und vertieft seine Wahrnehmung und erlebt eine immer tiefere Verbindung zu sich selbst.

Dodo Stehlo im Meditationssitz - Ganzheitliches Coaching und aufrechte Körperhaltung bei Personaltraining DS im Etzelpark in Pfäffikon SZ.

übungsweg

Deine Begleiter
Idealerweise erfährt man Unterstützung und Begleitung von Menschen, die den Weg selbst gegangen sind. Sie zeigen einem, wie die Asanas – also die Körperpositionen – dazu dienen können, vom Kopf in den Körper zu finden. Solche Menschen helfen dabei, uns wirklich zu spüren, ohne einem festen Ideal von Yoga zu folgen oder uns in eine Schablone pressen zu wollen. Yoga ist ein innerer, mentaler und seelischer Weg. Er kann zu einer Lebensphilosophie werden und ist vor allem ein Prozess, bei dem man bewusster, authentischer, klarer, zugewandter und freier wird – auf allen Ebenen unseres Seins.

Person im meditativen Yogasitz auf einer Matte – Symbol für Fokus, Spirituelle Begleitung und Gesundheitstraining bei Dodo Stehlo in Pfäffikon SZ.

yoga im alltag

Yoga eine Reise
Das Leben, genauso wie Yoga, ist eine Reise, die uns gleichermassen nach aussen und nach innen führen kann.
Täglich werden wir in vielen Momenten geprüft, wie wir uns entscheiden. Auf der Yoga-Matte haben wir die Möglichkeit, immer wieder den Horizont zu erweitern, Neues zu entdecken, Erfahrungen in einem sicheren Raum zu sammeln und danach das Leben in all seinen Facetten zu erleben und zu feiern – auch in seiner Pracht.
Gleichzeitig können wir in die Stille eintauchen, Achtsamkeit üben und das Hier & Jetzt in uns nähren und würdigen. So können wir ein viel bewussteres Leben führen.

Es gibt die verschiedensten Gründe warum Menschen Yoga praktizieren:

Um…

  • geistige Klarheit zu erlangen und die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern
  • die Wahrnehmung und die Achtsamkeit zu schulen und dadurch mehr Bewusstsein zu erlangen
  • lernen zu entspannen
  • mehr Energie und neue Vitalität zu erhalten
  • neues Selbstvertrauen zu gewinnen
  • die Yoga-Philosophie mit der grossen Geisteswissenschaft kennen zu lernen
  • den Atem besser kennen zu lernen und verschiedene Atemtechniken zu lernen
  • einen Ausgleich zur Arbeit oder zum Alltag zu schaffen
  • Stress abzubauen
  • körperliche Beschwerden zu verbessern, zu mildern, zu lösen oder zu beseitigen: Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schulter- und Nackenverspannungen, Bluthoch- und Tiefdruck, Stärkung Immunsystem, Verdauung
  • fitter zu werden oder fit zu bleiben
  • die Flexibilität und Beweglichkeit im Körper zu erhöhen
  • oder weil der Freund, die Freundin, die Schwester, der Nachbar… gesagt hat, dass es gut tut
  • und vieles mehr…
Vorbereitung zur Meditation mit einer Klangschale bei Dodo Stehlo – Achtsamer Beginn für Mentaltraining, Yoga und Hypnose im Etzelpark, Pfäffikon SZ.
Motivierter, lustiger Mann mit Yoga/Fitnessmatte im Studio von Dodo Stehlo - Sympathisches Training für Kraft, Beweglichkeit und pure Lebensfreude in Pfäffikon SZ.

Für wen eignet sich Yoga?

Für alle und jeden. Es braucht nichts anderes ausser Ihnen selbst und eine Portion Offenheit. Sie müssen kein beweglicher Gummi-Mensch oder Fitness-Guru sein, um mit Yoga zu beginnen. Yoga kann von Jung und Alt praktiziert werden.

Hilfsmittel

Im Studio stehen verschiedene Hilfsmittel wie Matten, Yoga-Blöcke, Sitzkissen, Decken, Gurte und Stühle zur Verfügung, die bei den Übungen unterstützend eingesetzt werden können. Ich werde Sie beim Ausführen der verschiedenen Übungen anleiten, begleiten und bei Bedarf unterstützen, um eine sichere Praxis zu gewährleisten.

Yoga-philosophie

«Jenseits von Richtig & Falsch, dort treffen wir uns.»

Dodo Stehlo bei der Meditation - Yoga, Mentaltraining, Stressmanagement, Hypnose bei Personaltraining Dodo Stehlo in Pfäffikon SZ.

Nicht erreicht man Vollkommenheit durch das Tragen des Yogagewandes oder durch Gespräche über Yoga, sondern nur durch üben.

Yoga-Philosophie

Hatha Yoga

Hatha bedeutet: „Sonne (ha) und Mond (tha)“, die symbolisch für die Polaritäten von männlich und weiblich, links und rechts, Himmel und Erde, Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe sowie Geben und Empfangen stehen. Im Hatha Yoga möchten wir diese Polaritäten ausgleichen, damit der Geist still und klar werden kann.

Der moderne Yoga, den wir heute kennen, basiert vor allem auf dem Hatha Yoga. Es ist der erste Yoga-Übungsweg, der sich speziell für den Körper interessiert. Alle früheren Wege konzentrierten sich ausschließlich auf den Geist. Wenn die Texte auf den Körper eingingen, dann meist im Zusammenhang mit einer aufrechten Haltung, die den Atem mit dem Geist verbindet. Erst ab dem 6. Jahrhundert n. Chr. wurde erkannt, dass unser Körper jede unserer Erfahrungen, Gefühle und Gedanken eins zu eins widerspiegelt und ausdrückt. Daher wird unser Körper als Tempel beschrieben, der durch Übungspraxis gereinigt, gepflegt, genährt, gestärkt und gedehnt werden soll.

"Sthirasukham asanam"
die Yoga-Stellung soll gleichzeitig fest und bequem sein.

Yoga-Philosophie

Körperübungen

Körperübung = Asana

Bedeutung: «Haltung» oder «richtige Hinsetzung»

Patañjalis Yoga Sutra* beschreibt asana damit, dass es zwei wichtige Qualitäten verkörpert:

sthira und sukha

sthira steht für Festigkeit/Stabilität und Aufmerksamkeit.
sukha meint die Fähigkeit, eine Position in Leichtigkeit angenehm entspannt zu halten.

Beide Qualitäten sollten in einem Asana zugleich und gleichermassen vorhanden sein.
Das Stillhalten in einem Asana soll kein Kampf und kein Zwang sein, oder schöner ausgedrückt „in einem glücklichen Raum“ geschehen. Nur so kann unser Körper Gefallen an den Haltungen finden und sich entfalten. In einem durchlässigen Körper vermag die Energie frei zu fliessen.
Damit Leichtigkeit entstehen kann, müssen wir lernen, das Üben genau zu dosieren – also nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig zu tun. Wir sollen bis an unsere Grenzen gehen, um uns auszudehnen, – aber nichts erzwingen. Das „Zuviel“ hat die Folge den Körper wieder zusammenzuziehen und wird uns neue Spannungen oder Schmerz verursachen.

Yoga Philosophie, Hatha Yoga Lehrerin, Dodo Stehlo, Achtsamkeit

"Yogas citta vritti nirodha"
Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist.

Yoga-Philosophie

Atem und Geist

Die Regungslosigkeit in der Haltung soll dem Geist helfen, ebenfalls still zu werden. Sie dient der Sammlung und Zentrierung unseres ganzen Wesens und steht im Gegensatz zu dem, was wir sonst den ganzen Tag über tun: unaufhörlich geistig in Bewegung sein.

Ein zentraler Aspekt der Asana-Praxis ist der Atem. Der Atem ist die unsichtbare Brücke zwischen unserem Körper und unserem Geist und verbindet uns stets mit dem gegenwärtigen Moment. Damit Atem und Körper zusammenfinden, muss unser Geist diese Koordination von Atem und Bewegung achtsam begleiten. Unser Ein- und Ausatmen ist dabei ein bewusster Vorgang, kein automatischer, wie es im Alltag oft geschieht.

Damit wir die Inhalte eines Asanas wirklich verwirklichen können, müssen Körper, Atem und die Bewegungen unseres Geistes miteinander verschmelzen. Ob uns das gelingt, zeigt uns unser Atem, indem er weiterhin frei und ungezwungen kommen und gehen kann. So haben wir das richtige Mass für den Moment gefunden.

Aus diesen Zeilen wird deutlich, dass es im Yoga weder um Leistung noch um Erfolg geht. Vielmehr ist es ein innerer Weg, der in die Stille und in die Freiheit führt.

Oder anders ausgedrückt: Yoga ist ein Erfahrungsweg, der uns lehrt, die Kunst des Lebens zu meistern.

 

Patanjalis Yoga Sutra 
Zentraler Ursprungstext, der als Leitfaden des Yoga gilt und laut Schriften vom grossen indischen Weisen Patanjali verfasst wurde.

 

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